Mein neuer Ateliergarten - eine grüne Oase auf kleinem Raum

 

Ein klimaangepasster Garten auf gerade einmal 100qm

Seit einigen Monaten plane ich ein besonderes Gartenprojekt: aus unserem eigenen kleinen Stadtgarten wird ein Ateliergarten entstehen. Sozusagen ein Schaugarten als Ort, an dem ich meinen Gartendesign-Stil und das Potenzial von kleinen Gärten zeigen und zukünftig mit Pflanzen experimentieren, lernen und lehren kann.

 

Mein Ziel ist ein klimaresistenter Garten. Mit vielen Stauden und ganz ohne Rasen. Und statt einer großen Fläche in der Mitte und Beeten am Rand, mit verschiedenen Gartenräumen, die sich beim Begehen des Gartens erschließen.

 

Rasen raus. Stattdessen geschwungene Cortenstahlbeete und Kieswege

Ein unkonventioneller Entwurf, für dessen Umsetzung ich mit Landschaftsgärtner und Gartengestalter Olof Schlittenhardt und seinem Team zusammengearbeitet habe. Anfang Januar im tiefsten Winter starteten die Bauarbeiten. Der Rasen wurde entfernt, die Bäume und Sträucher beschnitten, Stauden ausgegraben und sicher verwahrt.

Als der Garten dann wie eine leere Leinwand da lag, kamen die formbaren Cortenstahlbleche (jetzt noch schwarz - später bekommen sie ihre rostrote Patina) zum Einsatz, mit denen dem Garten nun eine neue Struktur gegeben wurde. Organische runde Formen, die drei zusätzliche Sitzplätze und eine komfortable Wegeführung entstehen lassen. Und viel Beetfläche. Viel mehr als vorher. Die Bleche schauen ca. 15cm aus dem Boden heraus und wurden mit frischer Erde und Kompost aufgefüllt. Beste Voraussetzung für die neue Bepflanzung, die nun im nächsten Schritt Anfang April kommen wird.

 

Mehr Fotos (auch ein Vorher-Foto) gibt es in meinem neuen Newsletter, der in den nächsten Tagen verschickt wird.

Ich werde über die Entwicklung meines Ateliergartens weiter berichten und freue mich auf das, was hier nun wachsen wird.

 

Warten bis zum Frühling: Die ersten Stauden ziehen ein

Nach einem langen Winter und frostigen Nächten durften nun die ersten Pflanzen in meinen neuen Ateliergarten einziehen. Auch wenn im Frühjahr oft nur winzige Blättchen der Stauden zu sehen sind, so mag ich diesen Zeitpunkt der Pflanzung besonders, weil fast täglich Wachstum zu sehen ist und ich nicht erwarten kann, beim Flanieren durch den Garten wieder etwas Neues zu entdecken (zumindest wenn alles gut läuft und sich die Stauden wohlfühlen am Standort).

 

Unterschiedliche Gartenzonen

Unser Garten hat trotz seiner kleinen Größe drei unterschiedliche Zonen: eine sonnige sowie halbschattige und schattige Bereiche, da wir bereits vor Jahren begonnen haben, Bäume zu pflanzen. Und so habe ich auch die Bepflanzung bereichsweise geplant. 

 

Staudenmix von Sonne bis Schatten

Sonnenliebende Blühstauden und Gräser, wie Gaura lindheimeri ‘Wirrling Butterflies’ oder Panicum virgatum ‘Northwind’ rund um das Wasserelement an der sonnigen Hauptterrasse am Haus, eine Mischung aus Blatt- und Blühstauden für den Halbschatten in der Mitte (wie Heuchera x cult ‘Sugar Plum’ oder Geranium nodosum) und japanisch inspirierte Gräser, Farne und Blattstauden für den Schatten am Ende des Gartens, wie Hakonechloa macra ‘Mulled Wine’.

 

 

 

 

Copyright Fotos & Text: Maike Kristina Harich

 

Hinweis: Die Menschen und Orte, die ich hier vorstelle, sind rein redaktionell von mir selbst ausgewählt. Es wird also kein Geld für eine Veröffentlichung bezahlt und ich würde auch keines annehmen:-).

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